Das Verhütungspflaster

Das Verhütungspflaster ist unter dem Namen „Eva“ im Handel. Es handelt sich um eine hormonale Verhütungsmethode. Im Unterschied zur Antibabypille werden die Hormone Östrogen und Gestagen über ein Wirkstoffpflaster durch die Haut aufgenommen.

Wie wird es angewendet?
Das Pflaster wird auf die Haut aufgeklebt und muß nach jeweils 7 Tagen gegen ein neues ausgewechselt werden. Nach insgesamt 3 Wochen Tragedauer ist dann die 4. Woche pflasterfrei. Diese Woche entspricht der Einnahmepause bei der Pille. Das Pflaster wird also einmal wöchentlich auf die Haut geklebt bzw. gewechselt. Nach 3 Wochen ist eine Woche Pause.

Wie wirkt das Pflaster?
Die im Pflaster befindlichen Hormone werden vom Körper gleichmäßig über die Haut aufgenommen. Wie bei der Pille wird dadurch der Eisprung verhindert.

Vorteile.
Man muß nur einmal in der Woche dran denken, wenn das Pflaster gewechselt werden muß. Es müssen keine Tabletten geschluckt werden. Anders als bei der Pille haben Durchfall und Erbrechen keinen Einfluß auf die Verhütungssicherheit.

Wie gut klebt das Pflaster?
Die Klebesicherheit ist gut. Duschen, Baden, Sport und Sauna stellen im Allgemeinen kein Problem dar.

Sicherheit?
Die Verhütungssicherheit ist gut und entspricht der Sicherheit der Antibabypille.

Nachteil.
Der Preis. Noch ist das Verhütungspflaster teuer als die meisten Pillen.

Wie bekomme ich das Verhütungspflaster?
Wie die Antibabypille wird dieses Verhütungsmittel durch Ihren Frauenarzt/Ihre Frauenärztin verschrieben. Sie können dann auch weiteres Informationsmaterial erhalten.

Anmerkung.
Nicht jede Verhütungsmethode ist für jede Frau geeignet. Bei allen Methoden sollte das für und wider abgewogen werden. Wir beraten Sie selbstverständlich gern ausführlich