Schwangerschaft

In unserer Praxis findet eine Rundumbetreuung in der Schwangerschaft bis zur Geburt statt. Dazu gehören regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit den entsprechenden Ultraschalluntersuchungen sowie CTG-Überwachung (Herztonwehenschreibung) vor der Entbindung und bei Übertragung.

Falls erforderlich oder gewünscht, bieten wir weitere spezielle Untersuchungsverfahren an, wie Nackentransparenzmessung in der Frühschwangerschaft und 3D-Ultraschall.

Zur Klärung spezieller Fragestellungen arbeiten wir mit namhaften Spezalisten für Perinataldiagnostik eng zusammen.

Auf Wunsch betreut Sie unsere Hebamme während Ihrer Schwangerschaft mit.


WAS IST NACKENTRANSPARENZMESSUNG?

Es handelt sich hierbei um ein neuartiges Verfahren, das nicht zu den im Mutterpaß aufgeführten Routineuntersuchungen gehört und nach entsprechender persönlicher Beratung in unserer Praxis durchgeführt werden kann.

Mit dieser Untersuchung kann eine Aussage über das Risiko möglicher Fehlbildungen oder Chromosomenstörungen beim ungeborenen Kind getroffen werden. Bei dem neuen Test wird in der 12./14. Woche eine spezielle Ultraschalluntersuchung vorgenommen, bei der u.a. bei starker Vergrößerung die kindliche Nackenfalte („Nackentransparenz“) gemessen wird.

Gleichzeitig werden aus dem Blut der Mutter spezielle Laborwerte bestimmt. Die Kombination der gemessenen Werte erlaubt dann eine Risikoberechnung für Chromosomenanomalien mit hoher Erkennungswahrscheinlichkeit mit deren Hilfe wir Sie individuell beraten können. Zur Durchführung dieser Untersuchung sind wir durch die Fetal Medicine Foundation (FMF)/ Deutschland zertifiziert.

Anmerkung
In der FMF Deutschland haben sich führende Frauenärzte, Laborärzte und Genetiker zusammengeschlossen. Zielsetzung ist es, bestmögliche Diagnostik für Mutter und Kind zu gewährleisten. Das wird durch strikte wissenschaftliche Qualitätskontrolle erreicht.


B-STREPTOKOKKEN-SCEENING AM ENDE DER SCHWANGERSCHAFT

Was sind B-Streptokokken?

B-Streptokokken sind Bakterien, die auch bei gesunden Frauen häufig in der Scheide vorkommen, keine Beschwerden verursachen und für die Schwangere selbst keine Gefährdung darstellen. Es besteht jedoch eine Gefährdung für das Neugeborene, wenn es unter der Geburt in Kontakt mit diesem Erreger kommt.

Warum sind B-Streptokokken für das Neugeborene gefährlich?
Bei Übertragung unter der Geburt auf das Neugeborene kann es zu schweren Infektionen z.B Lungenentzündung oder Hirnhautentzündung kommen.

Was geschieht bei positivem B-Streptokokken-Nachweis?
Der Befund wird im Mutterpaß eingetragen, so dass in der Klinik unter der Geburt sofort eine Entsprechende Prophylaxe durchgeführt werden kann, womit beim Neugeborenen eine Infektion durch B-Streptokokken verhindert werden kann.